Gymnasium + Oberschule


Die weiterführenden Schulen

Kraut und Rüben

Montes Schulgarten ist preisgekrönt

Willkommen im Montessori-Wohlfühlbereich, hier ist der Schulgarten.

Unser Schulgarten ist nicht irgendeiner, nein, er ist einer der besten in Sachsen. Schüler des Schulzentrums kümmern sich jede Woche gemeinsam um das Gedeihen der Pflanzen, denen es bei uns sichtlich gut geht. Diese Schüler haben dafür den Neigungskurs Kraut und Rüben belegt...

Schülerzahl: 10-14

Kursort: Bischöfliches Maria-Montessori-Schulzentrum Leipzig Schulhof

Lernziele Neigungskurs:
Die Schüler gewinnen Einblicke in die Vielfalt der Nutzpflanzen und ihrer Verwendung. Sie erwerben grundlegende Kenntnisse in der Gartenplanung und sie lernen verschiedene Anbaumethoden kennen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem biologischen Gartenbau. Die Schüler sollen sich zu dieser Anbaumethode/Lebenshaltung durch praktische Erfahrungen mit allen Sinnen, eigene Wertvorstellungen bilden.
Die Teilnehmer des Kurses bauen weitgehend selbstständig und teamorientiert Bioprodukte an und sind in der Lage diese zu pflegen, zu ernten, zu lagern und zu verwerten.
Die Schüler gestalten den Schulgarten nach eigenen Vorstellungen und bemühen sich, den Kurs auf langfristige Sicht wirtschaftlich selbst zu tragen.

Lerninhalte Neigungskurs:

Biologisches Gärtnern:
Methoden der Gartenplanung

  • verschiedene biologische Anbaumethoden (… biologisch, biologisch-dynamisch, Permakultur …Tiefkultur, Mulchen ...) und deren praktische Anwendung
  • Merkmale, Kulturansprüche und Verwendung ausgewählter Pflanzen (Obst, Gemüse, Kräuter)
  • Bodenpflege
  • Säen
  • Pflegen
  • Ernten
  • Lagerung
  • Kompostierung
  • Gewinnung von eigenem biologischen Saatgut
  • Wildkräuter
  • natürlicher Pflanzenschutz (Tee, Brühe, Jauche …)
  • Garten im Jahreskreis
  • auch handwerkliche Tätigkeiten im Garten sollen von den Schülern selbst ausgeführt werden (Hochbeete und Zaun bauen und instand halten ...)

Naturschutz:

  • Kleingarten als Biotop
  • Wildtiere- und Pflanzen entdecken und bestimmen
  • Maßnahmen zum Naturschutz (Insektenhotel, Nistkästen, Igelburg bauen, Feuchtbiotop anlegen, Anbau und Duldung von „Insektenpflanzen“ ...)

Hauswirtschaft:

  • Verarbeitung und Konservierung des Ernteguts
  • Vertrieb der geernteten und hergestellten Produkte
  • Planung und Verwaltung der Finanzen (Kassenwart)


Anmerkungen:
Ein besonderes Augenmerk ist auf die jahreszeitliche Fruchtfolge zu legen, damit die Teilnehmer des NK Ernteerfolge erleben. So sollen insbesondere frühreifende und spätreifende (für den Folgekurs) Obst- und Gemüsesorten angebaut werden. Zudem muss auf Möglichkeiten der Ernteverfrühung, wie Anbau unter Folie und Vorziehen der Pflanzen im Zimmer zurückgegriffen werden. So sollte im Sommer eine Erntepause (soweit möglich) entstehen, in der sich die Beete durch Gründüngung erholen können.
Ferien- und Gießdienste sollten nach gemeinsam erstelltem Plan von Schülern übernommen werden (ca. 1-2 x wöchentlich, je nach Wetterlage auch nicht nötig). Es ist darauf zu achten, den Wasserbedarf der Kulturen durch geeignete Maßnahmen, wie Mulchen, Hacken oder Unterwuchs zu begrenzen.