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Gymnasium

Somos iguales, somos diferentes

Marko Hofmann

Wir sind anders, wir sind gleich

Unter dem obenstehenden Motto haben sieben Spanierinnen und sieben Schülerinnen unserer Schule jeweils eine Woche im fremden Land verbracht - und dabei so einiges erlebt.

Vor wenigen Monaten hatte unsere Schule spanischen Besuch, vielleicht hat das der Ein oder Andere mitbekommen. Neben Unterricht standen dabei auch einige außerschulische Aktivitäten auf dem Plan.
Das Wochenende wurde von den Gastfamilien selber gestaltet, eine Spanierin lernte beispielsweise Skifahren. Unter der Woche zeigten wir unseren Gästen Leipzig und Dresden und besuchten das Gewandhaus. In dieser Zeit wuchsen wir stark mit unseren Gastschülern, aber auch als Gruppe zusammen. Die Gesichter beim Abschied waren daher teilweise auch mit Tränen überströmt.

Knapp zwei Monate später sahen wir uns in Spanien, Vera wieder. Unsere deutsche Gruppe schrumpfte aber leider von sieben auf fünf Personen, begleitet wurden wir von Frau Lux und Frau Timón. Das Wochenende wurde wie gehabt selber gestaltet. Dabei standen Granada, Pools und Springturniere auf dem Plan. Zur Schule wurden wir jeden Morgen vom Schulbus oder den Eltern chauffiert. Dabei machte uns anfangs der Schulalltag zu schaffen, da der Unterrricht um neun Uhr begann und um 17 Uhr endete. Zum Glück mussten wir keine Schuluniformen tragen, obwohl es im „Colegio ValdeSerra“ eigentlich Pflicht ist.

Leider konnten wir nicht den normalen Schulalltag miterleben, da der Unterricht extra auf uns angepasst wurde und dann eher Filme liefen oder lautstark Karaoke gesungen wurde. Wie wir auch feststellten, sind die Spanier in dieser Region sehr viel mehr auf ihre Eltern als Transportmittel angewiesen als wir, da es nur selten Busverbindungen gab. Deshalb konnten wir auch nur begrenzt andere Städte besuchen, zum Beispiel Mojácar oder Almería. Am letzten Tag, einem Freitag, wurden auch die Spanier in ihre Osterferien entlassen, was mit einem Sportfest gefeiert wurde. Danach fiel der Abschied wieder sehr emotional aus, da es nun endgültig war und ein Wiedersehen in nächster Zeit leider nicht in Aussicht steht.

Schülerinnen der 10c/d