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Gymnasium

A tes souhaits!

Marko Hofmann

Auf Studienfahrt nach Paris und in die Normandie

Studienfahrt XXL hieß es für die 12er vorletzte Woche. Mit dem dem Religions-, dem Französisch-, dem Kunst-, demChemie-, und dem Bioleistungskurs fuhren gleich fünf Kurse gemeinsam nach Frankreich. Einen ausführlichen Bericht zu allerhand Erlebnissen und Erkenntnissen in Normandie und Paris findet sich hier.

Sonntag und Montag, 1./2. September // Raika Käbisch, Kim Sander & Mathilda Schmidt (Frz, Fr. Schwarzenberg)

20 Uhr begann unsere Studienfahrt mit 41 Schülern und fünf Lehrern in der Nähe unserer Schule. Etwas beengt im Bus, doch ansonsten ohne Probleme fuhren wir Richtung Paris …

Nach 12 Stunden Fahrt hatten wir es endlich geschafft und standen vor dem Louvre. Wir stiegen aus und die einzelnen Kurse gingen ihrer Wege. Wir, der Französisch-Leistungskurs, gingen direkt zum la tour Eiffel. Wir erholten uns etwas von unserer langen Fahrt und hörten den Vortrag eines Mitschülers über diese Sehenswürdigkeit. Danach gingen wir auf eine Bootstour über die Seine – das war eine interessante Perspektive auf Paris! Den Zeitplan im Nacken eilten wir dann zum Louvre zurück und erhielten Eintritt. Vor der Mona Lisa erwartete uns ein großes Chaos, es war sehr unruhig und man hatte nur wenige Sekunden vor dem Bild, bevor man „weitergetrieben“ wurde. Wir setzten unsere Besichtigung fort und hörten noch einen Vortrag über den Louvre.

Danach ging es mit der Metro zum Montmatre. Mit den vielen Stufen bis nach oben hatten wir nicht gerechnet und genossen die Aussicht von oben dann umso mehr und lange. Später am Abend bezogen wir unser Zimmer im Hotel, blickten zurück auf diesen langen, aber sehr schönen Tag und fielen alle müde und erschöpft ins Bett.


Dienstag, 3. September // Annalena Strusch, Jule Leistner (Reli, Fr. Richter)

Unser gemeinsamer Tag begann 8 Uhr mit dem Frühstück im Hotel. Anschließend fuhren wir mit unserem Reisebus in die Stadt und bekamen eine deutschsprachige Rundfahrt, u. a. zur Soldatenkirche und zum Eiffelturm. Ab 13 Uhr hatten wir Freizeit, in der sich die meisten von uns ein paar Sehenswürdigkeiten anschauten, z. B. den Champs-Élysées, Notre Dame, Saint-Sulpice.

Am Abend trafen wir zufällig andere von unserer Reisegruppe an der Sacré-Cœur und genossen die Skyline von Paris im Abendrot. Hier in der Nacht zeigte sich uns Paris von einer anderen Seite: weniger überfüllt mit Touristen und Souvenier-Ständen, sondern ruhig und voller Charme.


Mittwoch, 4. September // Emilia Kluglich (Kunst, Fr. Jahny)

Der Tag startete für die Kurse um 9 Uhr am Bus, denn es sollte heute weiter in die Normandie gehen. Bald erreichten wir die Gärten des bekannten Impressionisten Claude Monet. Dort erwartete uns eine bunte Vielfalt an Blumen und Pflanzen. Wir ließen uns nieder und zückten Stifte und Pinsel … In der Mittagspause gönnten wir uns ein Sandwich, crêpe und Eis.

Anschließend ging es über eine längere Strecke ans Meer Richtung Normandie, bis zum kleinen Örtchen Asnelles („Eselchen“). Wir deckten uns mit Proviant ein und erreichten das Hotel gegen 19 Uhr. Wir bezogen unsere Zimmer, doch dort hielt es uns nicht lange – wir wollten so schnell wie möglich ans Meer! Wir genossen den Sonnenuntergang, gingen noch etwas spazieren und kochten dann unser Abendbrot. Der Abend wurde ab 22 Uhr in Stille auf den Zimmern verbracht. ;-)


Donnerstag, 5. September // Noëlle Wiedemann & Marie Theisen (Che, Hr. Otto)

Versuchsaufbau: 41 Schüler, 5 Lehrer, 1 Bus, 2 Fahrer, 1 Guide

Durchführung:
I. 6:30 Uhr, Aufstehen
II. 7:00 – 7:30 Uhr, Frühstück
III. 7:45 Uhr, Abfahrt
IV. Drei Stunden Exkursion durch die Geschichte der Normandie
V. Zwei Stunden im Mémorial de Caen
VI. Freizeit
VII. lange Nacht …

Beobachtung:
Entsprechend des frühen Starts in den Tag war die Atmosphäre beim Frühstück und im Bus sehr verschlafen. Dann begann unsere Tour rund um D-Day. Dabei besuchten wir Omaha Beach, einen der Landungsstrände der Alliierten (mit ähnlichen Wetterbedingungen wie damals: Regen, Wind und Wolken), den erhaltenen Artilleriebunker Longues-sur-Mer und den amerikanischen Ehrenfriedhof.

Im Memorial de Caen nahmen wir ein hektisches Mittagessen ein (der Zeitplan saß uns wieder mal im Nacken), sahen einen Film über die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 und die anschließende Befreiung Frankreichs. Anschließend hatten wir noch Zeit zum individuellen Erkunden und Erweitern unseres geschichtlichen Grundwissens.

Der Rest des Abends in Asnelles stand uns zur freien Verfügung. Viele nutzten die Zeit, um wieder den Sonnenuntergang am Meer zu beobachten. :-)

Auswertung: Ein sehr geschichtsträchtiger Tag.

Fehlerbetrachtung: Individuelle Blickweise auf die Ereignisse des Tages.


Freitag, 6. September // Hanna & Leonie (Bio, Fr. Ifland)

Der letzte Tag unserer aufregenden Kursfahrt startete mit einem frühen Frühstück und dem Räumen der Zimmer. Mit den Koffern und Taschen im Bus verstaut, ging es für unseren kleinen feinen Bio-LK an den Strand. Bewaffnet mit Lupen, Pinzetten, Becherlupen und Bestimmungsbüchern suchten wir nach Lebewesen im Watt. Neben allerlei Muscheln, Würmern und Krabben war der größte und beste Fund des Tages eine Blaue Lungenqualle mit einem Durchmesser von ca. 40 cm. Auch die kleine Kompassqualle war ganz nett anzuschauen. Wir zeichneten Venusmuscheln, Pantoffelschnecken, Seepocken, Jakobsmuscheln und Möwen und versuchten uns in deren Bestimmung.

Mit uns im Watt waren der Chemie-LK und Mathilda vom Englisch-LK; sie unterstützten uns tatkräftig beim Suchen und Fangen der vielen Kleintiere. Der Französisch-LK verbrachte seinen Vormittag backend im „Les Sables d‘asnelles“, der berühmten Keksmanufaktur des Ortes. Der Reli-LK besuchte einen Friedhof und erkundete Asnelles. Der Kunst-LK hat wahrscheinlich gezeichnet und gemalt.

Am Mittag ging es mit unserer Lehrerin in eine Boulangerie und wir aßen Baguettes. Wir suchten noch ein letztes Mal Muscheln am Strand, genossen das Meer und testeten die Wassertemperatur mit dem großen Zeh (brrrr!). Gegen 16 Uhr trafen wir uns zum Gruppenbild am Strand und sitzen nun im Bus und schauen durch verregnete Fensterscheiben auf den Weg zurück nach Hause ...